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Reiseziel - Hamburg

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1 Reiseziel - Hamburg am 10.08.08 12:30

morgen15

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Pomelos
Pomelos
Hamburg, das Tor zur Welt, die nasskalte Metropole der unterkühlten ¨Fischköppe¨? Nicht ganz! Als ¨Tor zur Welt¨ kann man Hamburg auf Grund des Hafens, der einer der größten Warenumschlagsplätze der Welt ist, sicherlich bezeichnen. Als Metropole im Norden auch. Da hört es dann aber auch auf. Denn nicht nur die Hamburger selbst, auch die Wetterstatistiker sind zu der Überzeugung gelangt, dass es in Hamburg mengenmäßig weniger regnet als in vielen anderen Städten. Ein Regenschirm ist trotzdem meist ein sinnvolles Accessoire in der schönen Hansestadt. Es kommt zwar weniger Wasser vom Himmel, dafür aber öfter mal ein bisschen. Das sollte aber niemanden von einem Besuch abschrecken, denn sowohl die Sehenswürdigkeiten und Parties, als auch das hanseatische Flair Hamburgs sind mehr als nur eine Entschädigung für den ein oder anderen Regentropfen. Nicht umsonst heißt es so schön, es gibt kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung. In diesem Sinne, auf nach Hamburg!

Sehenswürdigkeiten
Hamburger Hafen
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Obgleich es sich beim Hamburger Hafen nicht um das Wahrzeichen der Stadt handelt, locken die Landungsbrücken, die Speicherstadt, das ¨Theater im Hafen¨, die Bismarck-Statue und der alte Elbtunnel nicht nur Touristen, sondern auch waschechte Hanseaten stets an einen der größten Umschlagsplätze für Waren auf dem Globus. Direkt an den Anlegern tummelt sich das Leben - sei es zum legendären Hafengeburtstag, beim ¨Schlager Move¨, zur Besichtigung des Museumsschiffs ¨Rickmer Rickmers¨ oder zum Besuch eines der zahlreichen Musicals, in diesem Fall ¨König der Löwen¨.
St. Michaelis Kirche

Der ¨Hamburger Michel¨, wie die evangelische Hauptkirche St. Michaelis von den Hanseaten genannt wird, stellt das Wahrzeichen der Stadt dar, da sie von Seefahrern der in den Hafen einlaufenden Schiffe bereits aus der Ferne gut erkennbar ist. Der Legende nach, soll sich das Stadtgebiet zu Zeiten, in denen es noch keine klaren Grenzen gab, danach erstreckt haben, wo die Glocken der dem Erzengel Michael geweihten Barockkirche zu hören waren.
Der Kiez
Die größte Partymeile der Welt befindet sich direkt in der City: der Kiez. Hierzu zählt nicht nur die Reeperbahn sowie der Spielbudenplatz mit ihren zahlreichen Diskotheken, Kneipen, Bars, Clubs, so genannten Laufhäusern und Sex-Shops, sondern ebenso die Nebengassen. Wenn irgendwo wirklich gefeiert wird, dann ist es auf der ¨sündigen Meile¨. Wer fit ist, spaziert im Morgengrauen runter zur Elbe, feilscht auf dem Fischmarkt um Waren aus aller Welt oder lässt die durchzechte Nacht in der Fischer Auktionshalle ausklingen.
Hagenbecks Tierpark

Als Carl Hagenbeck 1863 seine Handels-Menagerie auf dem Spielbudenplatz gründete, war ihm wahrscheinlich noch nicht bewusst, was er schuf. Nur 20 Jahre nach seinem Tod wurde der weltweit erste Zoo mit gitterlosen Gehegen im nördlichen Stadtteil Stellingen eröffnet. Auch heutzutage stellt Hagenbeck eine Rarität dar: Schließlich ist es der einzige Tierpark, der rein privat unterhalten wird. Im Laufe der Jahre wurde der Zoo immer weiter vergrößert, das Öffentlich-Rechtliche drehte eine ganze Serie mit dem gleichnamigen Titel über einen der vermutlich familiengerechtesten Tierparks, der u.a. zu ¨Dschungelnächten¨ und Open-Air-Konzerten einlädt.
Alster
Segler, soweit das Auge reicht. So sieht das Bild aus, wenn man an einem schönen Tag um die Alster schlendert - dort, wo auch schon die Jungfrauen zu Kaisers Zeiten flanierten, dort, wo fast jedes Land mit einem Konsulat vertreten ist. Vereinzelt schippern Tret- und Ruderboote, Kanus und Kajaks über das von Baumalleen umringte Gewässer, ebenso wie die Ausflugs- und Alsterdampfer. Drum herum wird gejoggt, geradelt und spaziert. Besonderes Highlight ist das jährlich, an vier Tagen organisierte ¨Alstervergnügen¨, bei dem rund um den Fluss gefeiert wird.
Tate Gallery of Modern Art
Das Tate Modern ist eines der bedeutendsten Museen für zeitgenössische Kunst. Unter anderem sind hier Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Paul Gauguin zu sehen. Also, wen so etwas interessiert, der wird hier richtig glücklich. Alle anderen können es sich auch sparen.
Stadtpark
Wenn die Sonne scheint, gibt es außer den Moorweiden an der Alster oder dem Elbstrand mit seinen zahlreichen Beach-Clubs für die Hanseaten vor allem ein Ziel: den Stadtpark. Auf dem schier riesig wirkenden Gelände am Fuße des Planetariums können die Hamburger sich sonnen, grillen, Drachen steigen lassen, Tretboot fahren, Minigolf und jegliche Ballsportarten spielen.
Rathaus
Als das Hamburger Rathaus im Zuge des Großen Brands von 1842 niedergestreckt wurde, errichteten die Hanseaten 1897 ein neues, direkt in der Innenstadt. Architektonisch ist es historistisch (es heißt wirklich so) gestaltet worden, verfügt über prunkvoll dekorierte Fassaden, die an die Zeiten der Renaissance erinnern. Es beherbergt auch heutzutage noch das Parlament - die Bürgerschaft - sowie die Landesregierung - den Senat. Die Inschrift über dem Eingangsportal ist zugleich eines der Lebensgefühle der Hanseaten: ¨Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.¨ (¨Die Freiheit, die die Väter erwarben möge die Nachwelt würdig zu erhalten trachten¨)
Hamburg Dungeon

Wer die Geschichte der Hansestadt einmal etwas anders, von seiner dunklen Seite aus erzählt bekommen möchte, und sich gern etwas gruselt, den verschlägt es in das in der Speicherstadt gelegenen Hamburg Dungeon. Mit dem Fahrtstuhl des Grauens geht es in die Zeit des Großens Brands, der Inquisition, der Pest, des Seemanns Klaus Störtebekers sowie der riesigen Sturmflut 1717.
Sternschanze
Kaum ein Stadtteil ist so fassettenreich wie ¨Die Schanze¨. Kaum ein Stadtteil ist von solch individuellen, soziokulturellen Unterschieden geprägt. Das als verarmte, heruntergekommene und nur von politisch Linken oder Arbeitern bewohnte Altbauviertel in unmittelbarer Nähe der Universität, hat seinen Ruf als Szeneviertel der Stadt vollkommen zu Recht bekommen. Das Alternative, die Clubs- und Barlandschaft, Geschäfte mit Lebensmitteln aus fernen Ländern sowie außergewöhnlicher Kleidung macht die Sternschanze nicht nur für Studenten interessant.
Hamburger Dom

In weiten Teilen der Republik sagen die Menschen Kirmes oder Jahrmarkt zu dem, was für den Hanseaten sein Hamburger Dom ist. Zweimal im Jahr wird das Heiligengeistfeld zu einem der größten Rummelplätze Deutschlands - mit Schaustellern, Fahrgeschäften, Hellsehern und Imbissbuden. Etwa neun Millionen Menschen besuchen jährlich die Veranstaltung auf dem 160000 Quadratmeter großen Areal in der Innenstadt

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